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Photovoltaik-Anlagen & Solarpark kaufen

Photovoltaik-Bestandsanlagen, RtB-Projekte und Hybrid-Systeme mit Speicher. Umfasst Dach- und Freiflächen-Anlagen ab 30 kWp.

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Häufig gestellte Fragen — Photovoltaik

Was unterscheidet eine PV-Bestandsanlage von einem RtB-Projekt?

Eine Bestandsanlage ist eine bereits am Netz befindliche, in Betrieb genommene Photovoltaikanlage mit historischem Ertragsnachweis. Ein RtB-Projekt (Ready-to-Build) ist baureif vorbereitet — Pachtvertrag, BImSchG, B-Plan und Netzanschluss-Vertrag sind in der Regel gesichert, gebaut wird aber erst nach dem Verkauf. Bestandsanlagen liefern sofort Cashflow, RtB-Projekte sind in der Regel günstiger pro kWp und erlauben Bauoptimierung durch den Käufer.

Wie lange ist die EEG-Vergütung garantiert?

Die EEG-Vergütung ist gesetzlich für 20 Jahre ab Inbetriebnahme garantiert. Eine 2021 in Betrieb genommene Anlage wird also bis Ende 2041 EEG-vergütet. Danach muss die Anlage in den Spotmarkt oder in eine PPA-Konstellation überführt werden — ein wichtiger Faktor für die Bewertung von Bestandsanlagen mit kürzerer Restlaufzeit.

Asset Deal oder Share Deal — was ist üblich?

Beide Strukturen sind im PV-M&A etabliert. Beim Asset Deal kauft der Käufer die einzelnen Wirtschaftsgüter (Module, Wechselrichter, Pachtrechte). Beim Share Deal kauft er Anteile an der Projektgesellschaft (SPV), die die Anlage hält. Share Deals sind oft steuerlich attraktiver (Grunderwerbsteuer-Optimierung), Asset Deals sind transparenter und haftungsärmer für den Käufer. Welche Struktur passt, hängt von Anlagengröße, steuerlicher Situation und Verhandlung ab.

Welche Rendite ist bei einer Bestandsanlage realistisch?

Die Brutto-Rendite (Rohertrag) auf Bestandsanlagen liegt typisch zwischen 8 und 13 % p.a., abhängig von EEG-Vintage, Anlagengröße, Pachtkonditionen und Restlaufzeit. Anlagen mit hohem EEG-Satz aus 2017–2018 erzielen oft 9–11 %, neuere Anlagen mit niedrigerem Satz aber Direktvermarktung 11–13 %. Die genaue Bewertung erfordert immer eine Cashflow-Analyse über die EEG-Restlaufzeit plus Spotmarkt-Annahmen.

Welche Unterlagen brauche ich für die Due Diligence?

Standard: Inbetriebnahmeprotokoll, PV*Sol- oder PVGIS-Ertragsberechnung, mindestens 4 Jahre Energieversorger-Abrechnungen, Pachtvertrag, Grundbuchauszug, EEG-Bescheid, Lageplan mit Flurstücken, Wartungsverträge, Versicherungspolice, Direktvermarktungsvertrag. FlächenMakler stellt diese Unterlagen im integrierten Datenraum zur Verfügung — strukturiert, mit Audit-Log und Watermarking.

Muss der Käufer den bestehenden Wartungsvertrag übernehmen?

Das hängt vom Listing ab. Bei aufgeteilten Anlagen ist die Wartungs-Übernahme oft zwingend, weil eine zentrale Betriebsführung über mehrere Eigentümer hinweg läuft. Bei eigenständigen Anlagen ist sie meist optional — der Käufer kann einen eigenen O&M-Dienstleister beauftragen. Die Konditionen sind im Detail-Block jedes Listings (verified) sichtbar.

Wie wird ein PV-Investment steuerlich behandelt?

Ein PV-Investment ist gewerblich. Erträge unterliegen der Einkommens- bzw. Körperschaftssteuer und ggf. der Gewerbesteuer. Bei kleineren Anlagen kann die Liebhabereigrenze relevant sein. Vorsteuerabzug auf den Kaufpreis ist in der Regel möglich. Eine genaue Bewertung erfordert immer Steuerberatung — wir stellen aber alle relevanten Unterlagen für Ihre Berater bereit.

Wie lange dauert eine Vermittlung typischerweise?

Vom Maklervertrag bis zum Closing rechnen wir mit 6–14 Wochen, abhängig von Asset-Komplexität und Käufer-Profil. Bestandsanlagen mit vollständigem Datenraum schließen oft in 6–8 Wochen, RtB-Projekte und größere Pakete brauchen 10–14 Wochen wegen tieferer Due Diligence.